Der 1er von BMW steht vor der Wende

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Es ist zu lange her. Fast ein Jahrzehnt, seit der BMW 1er auch nur annähernd seinem wahren Selbst ähnelte. Jetzt? Die Dinge drehen sich zurück.

Berichten zufolge wird die nächste Generation – voraussichtlich im Jahr 2028 – endlich zum Hinterradantrieb zurückkehren. Zum ersten Mal seit Ewigkeiten.

Autocar sagt, dass die Spaltung früh erfolgt. Nicht nur der Antriebsstrang. Die Seele des Autos.

Die eine Seite ist der Verbrennungsmotor. Das andere ist reiner Strom.

„Die Neue Klasse ist eine Denkweise, kein Design-Kochbuch.“
—Oliver Heilmer

Dies ist keine kleine Änderung. Es ist eine grundlegende Scheidung. Die Modelle mit Verbrennungsmotor sowie die Plug-in-Hybride bleiben bei der UKL2 -Architektur. Du kennst das. Es treibt Mini an. Es drückt die Vorderräder. Es ist pragmatisch, kompakt und vollständig auf den Vorderradantrieb ausgerichtet. Wenn Sie die altmodische Balance zwischen Heckmotor und Benzintank wollen, haben Sie Pech. Die Physik dieser Plattform lässt dies nicht zu.

Dann ist da noch das i1.

Die elektrische Variante bekommt etwas Besonderes. Die Plattform Neue Klasse. Die gleiche Grundarchitektur basiert auf dem i3 und dem iX3. Standardmäßig verfügt diese Architektur über einen Hinterradantrieb. Doppelmotoren sind sicher eine Option. Für die Enthusiasten, die Drehmoment in ihren Adern wollen. Aber die Grundlinie? Hinteren. Genau wie der E36. Genau wie früher.

Warum die Trennung? Denn die Bedürfnisse sind unterschiedlich. Die Gewichtsverteilung der Batterie verändert das Spiel. Für den Lebensmitteleinkauf ist der Frontantrieb ausreichend. Der Heckantrieb dient zum Fahren.

Drinnen übernehmen die Bildschirme die Oberhand. Rautenförmige Infotainment-Einheiten. Das Panoramic iDrive erstreckt sich über die Windschutzscheibenbasis. Funktionen, die erstmals in der 7er-Serie eingeführt wurden, werden eingeführt. Joachim Post behauptet, es sei einfach. Sie können diese Spielzeuge jetzt in jedes Auto mitnehmen. Technologie demokratisiert. Design muss nicht sein.

Die Form? Immer noch ein Fließheck.

Es kursieren Gerüchte, dass der A2 von Audi ein großer Personenbeweger sein könnte. Mercedes könnte diesem Beispiel folgen. Mit der B-Klasse groß rauskommen? Vielleicht.

Doch der 1er behauptet sich. Fünf Türen, ja. Traditionelle Linien. Eine feste Position im Fließheck-Bereich. Post deutete sogar an, dass ein Dreitürer passieren könnte. Auf einer EV-Plattform ist es einfacher, mit den Proportionen zu spielen. Zwei Türen, drei Türen – der Radstand bleibt gleich. Die Dachlinie kann tanzen.

Hier sind wir also. Warten auf 2028.

Petrolheads erhalten ihren gewohnten Kompromiss. Das elektrische Set erhält die reine Mechanik mit Heckantrieb, nach der sie getrauert haben.

Interessiert es dich, welches Rad drückt?