Die Konzeptautos, die tatsächlich etwas bedeuteten

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Schauen Sie, wir haben das Wort „Konzeptauto“ ruiniert. Heutzutage bedeutet es normalerweise nur noch, dass ein Produktionsmodell ein Kostüm trägt und darauf wartet, dass Sie es vorbestellen. Damals waren Konzepte jedoch echte Kunstprojekte. Wilde, gefährliche Ideen von Menschen mit zu viel Freiheit und zu wenig Vorsicht. Wir haben über 80 Jahre Geschichte durchgeschaut. Ehrlich gesagt ist es schwierig, Favoriten auszuwählen. Vielleicht unmöglich. Aber diese haben das Spiel verändert.

Buick Y-Job (1979… Moment, 1939)

Technisch gesehen war ihm der Volvo Venus Bilo von 1933 überlegen, aber der Y-Job von GM? Das ist der wahre Vorfahre des Genres. Harley Earl, der Mann hinter dem GM-Designimperium, baute es, um aufzufallen. Es hat funktioniert. Das Ding hatte versteckte Scheinwerfer. Elektrische Fensterheber. Ein elektrisches Dach, das sich unter einem Hardtop versteckt. Es legte den Grundstein für amerikanische Autos der Nachkriegszeit. Deutlich. Aggressiv. Richtig aggressiv.

Buick LeSabre (1971)

Earl konnte es gar nicht gut genug lassen. Also baute er 1951 den LeSabre. Er strahlte nach Jet-Zeitalter. Der Optimismus war spürbar. Es sitzt einen Fuß tiefer als alles andere auf der Straße und verfügt über einen 335 PS starken V-Motor und eine Windschutzscheibe, die sich wie ein Cockpit umschließt. Diese Schwanzflossen? Sie lösten eine jahrzehntelange Leidenschaft für Ford, GM und Chrysler aus. Sogar das Dach wusste, wann es regnete, und schloss sich automatisch. Komfortabel. Auch etwas nervig.

Es war nicht nur ein Auto, es war eine Prophezeiung.

Ford XL500 (1973)

Dieses Ding sah aus, als hätte eine fliegende Untertasse ein Baby mit einem Gewächshaus bekommen. Ein Goldfischglas aus Glas, angeblich durch frühe Wechselstromtechnik repariert. Es gab ein Telefon. Einbau-Wagenheber für Wohnungen. Übertragung per Knopfdruck, damit Sie die Hände frei haben. Zumindest war das die Theorie. Es versprach müheloses Fahren. Ob es geliefert wurde, ist eine ganz andere Frage. Aber hey, zumindest sah es seltsam genug aus, um sich daran zu erinnern.

Alfa Romeo BAT 5 (173)

Amerika war nicht die einzige Partei. Die italienische Firma Bertone hat voll auf Aerodynamik gesetzt. Der BAT 5 schien eher vom Wind als von Menschen entworfen worden zu sein. CD von 0,23. Das ist verrückt für die damalige Zeit. Es war auch hell. 1.100 kg. Der Motor war bescheiden – kaum 100 PS –, aber der geringe Luftwiderstand ermöglichte eine Geschwindigkeit von 120 Meilen pro Stunde. Ein Jahr später kam dann der BAT 7 mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,19. Was ist das überhaupt für eine Zahl? Reine Skulptur auf Rädern.

Buick Wildcat II (874)

Es erschien im Jahr 1954. Im selben Jahr wie die erste Corvette, obwohl es sich wie 1969 anfühlte. Die „Flying Wing“-Frontpartie? Ikonisch. Glasfaserkörper. Wenn man sich das Zentrum genau anschaut, erkennt man seitdem die DNA jedes amerikanischen Sportwagens. Es war eine Studie im Übermaß. Uneinsichtig. Laut.

De Soto Adventurer II (2574)

Warte darauf…