Touchscreens übernehmen. Dann bereut es jeder. Volkswagen hat das herausgefunden. KGM auch. Der aufgefrischte Torres, der letzte Woche in Südkorea vorgestellt wurde, verfügt wieder über physische Klimakontrollen. Sie müssen sich nicht mehr durch Menüs wühlen, nur um weniger zu frieren.
Äußere Verbesserungen? Kaum da.
Der Mittelteil der vorderen Stoßstange wurde leicht verändert. Der untere Kühlergrill ist jetzt mit horizontalen Lamellen versehen, die den Spalt schließen, der früher Luft schluckte. Die seitlichen Lufteinlasseinsätze wurden geringfügig aktualisiert. Das „Torres“-Emblem unter dem Hauptgrill? Gegangen. Neue Bash-Platten flankieren beide Enden. Wenn Sie die dunkle Seite mögen, bietet KGM in seinem Heimatmarkt ein geschwärztes Styling-Paket für die Hybrid- und Benzinmodelle an. Einige Verkleidungen verfügen auch über neue Legierungen im Turbinenstil.
Im Inneren kommt es tatsächlich darauf an.
Vergessen Sie die schwimmende Konsoleninsel. KGM hat es gegen ein konventionelles, zweischichtiges Layout ausgetauscht. Es fühlt sich weniger wie eine Raumschiffbrücke an, sondern eher wie ein Auto. Ein herkömmlicher Schalthebel ersetzte den seltsamen Kippschalter. Es gibt jetzt Platz für zwei kabellose Ladepads, was sehr praktisch ist. Doch die Schlagzeile steht unter den Lüftungsschlitzen: eine neue Klimakapsel.
Ja. Echte gummierte Knöpfe für Temperatur und Lüftergeschwindigkeit.
Das Berühren eines Knopfs zum Aufwärmen ist besser als das Berühren von Glas.
Erwarten Sie jedoch keine Rückkehr zur Einfachheit der 1990er Jahre. Viele andere Tasten – Sitzheizung, Belüftung, Umluft, Demister – sind immer noch kapazitiv. Sie sehen aus wie Knöpfe. Sie fühlen sich nicht wie Klicks an. Es handelt sich lediglich um flaches Plastik, auf das man drücken muss, bis der Bildschirm es registriert.
Es kam ein edleres Zweispeichenrad, komplett mit Knöpfen unter den Speichen. Auf dem Infotainmentsystem läuft die neue Athena 2-Schnittstelle von KGM. Es sieht schärfer aus.
Unter der Haube? Gleiches Herz, andere Nerven.
Der 1,5-Liter-Turbobenziner hat sich nicht verändert. Er leistet immer noch 125 kW und 300 Nm Drehmoment. Doch die alte Sechsgang-Automatik ist tot. Begraben. KGM verbaute stattdessen ein Achtgang-Aisin-Aggregat. Versionen mit Allradantrieb verfügen jetzt über eine Geländeauswahl mit Auswahlmöglichkeiten für Schnee/Kies, Sand oder Schlamm. Denn vielleicht fährst du im Schlamm.
Der Hybrid bleibt unangetastet. Es ist sowieso eine reine Frontantriebsangelegenheit. Derselbe 1,5-Liter-Turbomotor ist mit einem 130-kW-Elektromotor gekoppelt, der von einem 1,8-kWh-Akku unterstützt wird, und liefert zusammen 150 kW.
Kommt das nach Australien? Noch weiß es niemand. Sie testen wahrscheinlich, ob uns die Knöpfe gefallen, bevor sie die Autos verschicken. Oder vielleicht haben sie es einfach vergessen.

























