Maseratis China-Fix? Huawei, JAC und eine 2027-Enthüllung

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Es ist möglicherweise nicht der Quattroporte, den Sie erwarten.

Die nächste Maserati-Limousine könnte tatsächlich vom Band in China laufen. Das ist zumindest das Gerücht. Quellen zufolge befindet sich Maserati in intensiven Gesprächen mit JAC Motors und Huawei über den Bau eines exportorientierten Elektrofahrzeugs. Der Zeitplan deutet auf das Jahr 2027 hin.

Warte.

Wer sind diese Spieler? JAC und Huawei gründeten ein gemeinsames Luxusunternehmen namens Maextro. Es klingt futuristisch. In China ist es derzeit ausverkauft. Das erste Auto der Marke, der Maextro S800, hat die S-Klasse geschlagen. Der 7er. Sogar der A8. Vielleicht nicht viel, aber genug, um von Bedeutung zu sein.

Die Vertragsstruktur ist seltsam. Maserati würde seinen Namen und sein Design bestätigen. Huawei liefert das Gehirn. JAC baut den Körper auf. Dann erhält man zwei Autos aus demselben Teilelager. Für chinesische Käufer erhält man das Maextro-Abzeichen. Der andere trägt den Dreizack und wird exportiert.

Elektrisch. Oder die Reichweite mit dem kleinen 1,5-Liter-Turbomotor erweitern, der als Generator fungiert. So oder so. Es lässt sich einstecken.

Ist das eine Rettungsmission?

Wahrscheinlich.

Maserati blutet bares Geld. Der weltweite Absatz belief sich im vergangenen Jahr auf 11.126 Einheiten. Rückgang gegenüber fast 27.000 im Jahr 2022. In China? Weniger als 1.000 Einheiten wurden auf einem Markt von 30 Millionen verkauft. Erbärmliche Zahlen. Mittlerweile hat Lamborghini 10.000 Autos verkauft. Ferrari hat es gut gemacht. McLaren ließ die Maschine weiter brummen. Maserati ist der Zwerg.

Stellantis ist sich nicht sicher, ob es das italienische Kronjuwel behalten will. Sie sprachen darüber, es an Xiaomi zu verkaufen. XPeng. BYD hat auch eingecheckt. Stella Li sagte, die Marke sei „interessant“. Allerdings keine Aktion. Reden Sie einfach.

Aber jetzt haben sie einen Plan. Nutzen Sie Chinas Geschwindigkeit gegen das Problem.

„Die Gespräche laufen seit Anfang 25.“

Das ist das Wort von Yinjian Insight. Das Projekt sei „gut vorangekommen“. Was im Automobilbereich normalerweise bedeutet, dass das Tonmodell noch nicht einmal gebaut ist.

Erinnern Sie sich an das Chaos mit dem ursprünglichen elektrischen Quattroporte? Stellantis verzögerte den Folgore von 25 auf 28. Dann tauchten Gerüchte über einen PHEV-Antriebsstrang auf. Dieses Timing passt perfekt zum neuen chinesischen Auto. Vielleicht bringen sie in Italien überhaupt kein Auto auf den Markt. Vielleicht bringen sie in Nanjing einen auf den Markt und nennen ihn für alle anderen Maserati.

Bei Peugeot funktioniert es jetzt. Stellantis baut in China bereits Peugeots für den weltweiten Export. Eine Partnerschaft mit Leapmotor? Sicher. Aber Leapmotor stellt kastenförmige Frequenzweichen her. Keine Hyper-Luxuslimousinen. Huawei hat die ADAS-Kompetenz. Sie wissen, wie man Autos wie Zauberkästen wirken lässt.

Warum also Maextro?

Raum.

Der Maextro S8 ist riesig. Über 5 Meter. Direkt darunter ist eine Lücke. Der letzte Quattroporte hatte eine Länge von 5.266 mm. Dieser Slot ist offen. Maextro hat den S8. Sie werden bald einen V8-MPV haben. Aber dieser Sweet Spot zwischen Massenmarkt und Ultra-Exklusivität? Es wartet auf einen neuen Trident.

Eine rhetorische Frage vielleicht:

Warum Huawei die Seele eines Maserati schreiben lassen?

Traditionalisten werden es hassen. Puristen werden aufgeben. Den Aktionären dürfte es aber gefallen, wenn die Umsätze auf dem größten Markt der Welt von 1.000 auf 5.000 steigen.

Es ist keine offizielle Ankündigung eingetroffen. Flüstern nur. Die Details sind dürftig. Wird es eine Limousine sein? Wahrscheinlich. Wird es einen Gasgenerator haben? Vielleicht. Was zählt, ist die Machtverschiebung. Rom hat nicht mehr das Sagen.

Oder vielleicht war es das nie wirklich.

Der Dreizack zeigt nach vorne. Auch wenn es durch chinesischen Code und JAC-Assembly-Arme in Mitleidenschaft gezogen wird. Das könnte der Punkt sein.