Das Goldabzeichen-Gift des Scheichs

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Fast zwei Jahre vergingen. Lange genug, damit Gerüchte sterben und wieder aufleben. Schließlich zog Hennessey die Decke ab.

Der erste kundenspezifische Venom F5-M Roadster ist da.

Sein öffentliches Debüt feierte es dieses Wochenende beim Goodwood Festival of Speed. Ein britischer Sammler hat es bestellt. Das Auto steht auf dem Gelände ausgestellt. Es läuft auch den Berg hinauf. Achtmal innerhalb von vier Tagen. Acht Läufe. Das ist viel Lärm.

Erinnern Sie sich an die technischen Daten?

1.817 PS? Das war die Basis. Das ist anders.

Dieser leistet 2.031 PS. Der 6,6-Liter-Twin-Turbo-„Fury“-V8 dreht dazu auf 8.000 U/min. Das Drehmoment erreicht 1.445 Pfund-Fuß. Aber ehrlich. Wen interessieren die Zahlen, wenn es um einen Knüppelwechsel geht?

Zwölf Beispiele. Das ist alles, was Hennessey baut. Jeder einzelne erhält ein Sechsgang-Schaltgetriebe.

Antrieb nur auf die Hinterräder.

Die Ingenieure optimierten die Traktionskontrolle. Sie wollten eine lineare Lieferung. Keine überraschenden Spitzen. Nur pure Leistung, wenn Sie sie benötigen. In jedem Gang.

Lila Kohlenstoff dominiert.

Fast das Ganze.

Bis auf die Mittelhaube. Das Dach. Die Motorabdeckung. Das bleibt traditionelles Black Carbon. Silberne Nadelstreifen verlaufen über die gesamte Länge. Es sieht exotisch aus. Wie ein Koenigsegg oder Pagani.

Goldene Räder kontrastieren mit Lila.

Oben sitzt eine 55-Zoll-Rückenflosse. Es beginnt am Dacheinlass. Endet am hinteren Deck. Über 200 Meilen pro Stunde ist es wichtig. Unterhalb dieser Geschwindigkeit sieht es einfach cool aus. Auf der Flosse sind handgezeichnete Flaggen aufgemalt. Amerikanisch. Britisch. Goldfarbe für beide. Wir feiern den Fabrikstandort. Wir feiern das Haus des Besitzers.

Der Innenraum folgt dem Thema.

Der Getriebetunnel mischt violetten Carbon mit Standardgewebe. Goldene Akzente am Schalthebel. An den Lüftungsschlitzen.

Die Sitze? Lila Kohlenstoff. Weiße Lederkissen. Weiße Polster.

Der Besitzer wollte in Erinnerung bleiben. Deshalb fügte Hennessey ein 24-karätiges Goldabzeichen auf der Nase hinzu. Auf der Rückseite erscheint der Familienname „Sheikh“. Die Stickerei auf den Knieschützern passt dazu.

Der Grundpreis liegt bei 2,65 Millionen US-Dollar.

Mit dem violetten Kohlenstoff? Mit dem Goldbesatz? Sie können darauf wetten, dass es die 3-Millionen-Dollar-Marke überschreitet. Vielleicht mehr.

Alex Brundle wird es dieses Wochenende fahren. Er wird alle Blicke auf sich ziehen. Vielleicht bringt es sogar einige europäische Führungskräfte ein wenig ins Schwitzen.

Hennessey sagt, dass dieses Schaltgetriebe und die Fahrwerksabstimmung nicht nur für diesen Roadster gelten. Demnächst gibt es das Coupé. Zum Gleismodell Revolution.

Mittlerweile haben sie mehr als vierzig F5 ausgeliefert. Weltweit.

Hier ist es also.

Vorne ein goldenes Abzeichen. Ein Name auf der Rückseite.

Braucht jemand im Jahr 2024 wirklich zwanzighundert PS und einen Schalthebel?