Das bleibende Erbe des Ford von 1932: Warum ein einzelnes Modell immer noch Tausende fasziniert

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Der Ford von 1932, oder „Deuce“, wie er von Enthusiasten genannt wird, ist nicht nur ein Auto; Es ist eine kulturelle Ikone. Dies erklärt, warum die alle drei Jahre stattfindende Veranstaltung „Deuce Days“ in Victoria, British Columbia, über 10.000 Menschen aus der ganzen Welt anzieht und warum der örtliche Tourismusverband nun Eigentümer des Spektakels ist und es aktiv fördert. Die anhaltende Anziehungskraft der Veranstaltung beruht nicht nur auf Nostalgie – sie ist ein Beweis für ein Fahrzeug, das sich über fast ein Jahrhundert hinweg immer wieder neu erfunden hat.

Eine Geschichte der Neuerfindung

Der 32er Ford war zunächst nichts Besonderes. Es war ein praktisches, erschwingliches Auto mit einem leistungsstarken V8-Motor, der für seine Zeit außergewöhnliche Leistung bot. Aber die einfache Ganzstahlkonstruktion des Wagens machte ihn zu einem idealen Ausgangspunkt für Modifikationen. Die frühen Hot-Rod-Fahrer erkannten dies schnell, indem sie die Karosserie reduzierten, den Motor verstärkten und eine neue Ästhetik schufen, die Geschwindigkeit und Rebellion definierte.

Als sich die Automobiltrends veränderten, passte sich der 32er an. Ob es sich um die reduzierte Ästhetik der 1950er Jahre, die wilden Lackierungen der 1970er Jahre oder die modernen Konstruktionen mit elektronischer Kraftstoffeinspritzung und maßgeschneidertem Fahrwerk handelte, der 1932er fühlte sich nie veraltet an. Jede Generation fand einen neuen Weg, sich über diese klassische Plattform auszudrücken. Der erfahrene Enthusiast Ed Gilbertson, ein ehemaliger Richter in Pebble Beach, bringt es auf den Punkt: „Als Kind habe ich davon geträumt, einen 32er zu besitzen.“ Jahrzehnte später gelang es ihm schließlich, die bleibende Faszination des Wagens unter Beweis zu stellen.

Das Ereignis, das die Legende am Leben hält

Deuce Days ist nicht nur eine Autoshow; es ist eine Pilgerreise. Die Teilnehmer sehen die Autos nicht nur, sie erleben sie. Die Veranstaltung beginnt in dem Moment, in dem die Fähre in Victoria anlegt und eine Parade sorgfältig gefertigter 32er aus dem Bundesstaat Washington und darüber hinaus entlädt. Die Atmosphäre ist fesselnd, die Gespräche drehen sich ausschließlich um Motorspezifikationen, Baudetails und die gemeinsame Geschichte.

Der einzigartige Rhythmus der Veranstaltung, die nur alle drei Jahre stattfindet, trägt zu ihrer Mystik bei. Es ist zu einem Ritual geworden, einem Moment, in dem die Gemeinschaft zusammenkommt, um eine gemeinsame Obsession zu feiern. Die Veranstaltung zieht auch jüngere Generationen wie Joey Hawley an, der mit Hot Rods aufgewachsen ist und jetzt einen modernen High-Tech-Motor aus dem Jahr 1932 fährt, der vom renommierten Customizer Roy Brizio gebaut wurde. Diese Generationenkontinuität stellt sicher, dass die Kultur nicht verblasst.

Warum es wichtig ist

Die anhaltende Beliebtheit des 32er Ford liegt nicht nur am Auto selbst. Es geht um die Gemeinschaft, die es fördert, um die Kreativität, die es inspiriert, und um die Art und Weise, wie es über den bloßen Transport hinausgeht und zum Symbol des persönlichen Ausdrucks wird. Der Deuce verkörpert den Geist des Hot-Rodding: etwas Vertrautes nehmen und es ganz zu Ihrem eigenen machen.

An den Deuce Days 2025 nahmen 1.300 registrierte Autos aus sieben Ländern teil, davon über 500 Modelle aus dem Jahr 1932. Dies zeigt, dass die Attraktivität des Autos weder durch die geografische Lage noch durch die Zeit begrenzt ist. Der 32er Ford bleibt relevant, weil er sich weiterentwickelt, neue Technologien und Ästhetik aufnimmt und gleichzeitig seine ikonische Form behält. Die Veranstaltung bestätigt, dass die Leidenschaft für dieses Fahrzeug nicht nachlässt und die nächsten Deuce Days im Jahr 2028 bereits im Kalender der Enthusiasten stehen.