Großbritannien verlängert Zuschüsse für Elektrofahrzeug-Ladegeräte und erhöht so die Erschwinglichkeit bis 2027

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Die britische Regierung erhöht die finanziellen Anreize für Besitzer von Elektrofahrzeugen (EV), verlängert ihr Zuschussprogramm für Heimladegeräte bis März 2027 und erhöht die maximale Auszahlung von 350 £ auf 500 £. Dieser Schritt zielt darauf ab, den Besitz eines Elektrofahrzeugs leichter zugänglich zu machen, insbesondere für diejenigen ohne private Zufahrt.

Erweiterte Berechtigungs- und Finanzierungsdetails

Der Zuschuss für Ladestationen für Elektrofahrzeuge wurde ursprünglich im Jahr 2023 eingeführt und hat sich von der reinen Unterstützung von Hausbesitzern zu einer Unterstützung von Mietern, Wohnungseigentümern und Einzelpersonen, die auf der Straße parken, entwickelt. Der erhöhte Zuschuss deckt bis zur Hälfte der Installationskosten ab, wobei die Regierung aufgrund der niedrigen inländischen Stromtarife (nur 2 Pence pro Meile) potenzielle Einsparungen bei den Betriebskosten im Vergleich zu Benzinfahrzeugen in Höhe von 1.400 £ angibt.

Das Programm erstreckt sich auf Unternehmen und umfasst die Finanzierung notwendiger straßenübergreifender Gully-Installationen, sofern dies von den örtlichen Behörden genehmigt wurde. Darüber hinaus wurde ein Fonds in Höhe von 600 Millionen Pfund bereitgestellt, um den Ausbau des nationalen öffentlichen Ladenetzes zu beschleunigen.

Begründung der Regierung und umfassendere Anreize für Elektrofahrzeuge

Laut dem Minister für Luftfahrt, Schifffahrt und Dekarbonisierung, Keir Mather, besteht das Ziel darin, den Besitz eines Elektrofahrzeugs „zur erschwinglichen Wahl für alle“ zu machen. Diese Verlängerung ergänzt bestehende Initiativen wie den Electric Car Grant in Höhe von 2 Milliarden Pfund, der bereits über 55.000 Elektroautokäufe mit Rabatten von bis zu 3.750 Pfund subventioniert hat.

Die kombinierte Strategie soll die Einführung von Elektrofahrzeugen im Vereinigten Königreich vorantreiben, das derzeit hinter den von der Regierung auferlegten Jahreszielen zurückbleibt. Der Drang nach einer stärkeren Verbreitung von Elektrofahrzeugen unterstreicht ein umfassenderes Engagement für die Dekarbonisierung des Transportwesens.

Reaktion der Industrie und Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gebührenerhebung

Branchenvertreter von ChargeUK begrüßten die erhöhten Zuschüsse für Heimladegeräte als einen positiven Schritt, um Strom zur „selbstverständlichen Wahl“ zu machen. Sie betonten jedoch auch die Notwendigkeit, die steigenden Kosten für das öffentliche Laden anzugehen, die derzeit die Kosten für das Laden zu Hause übersteigen.

Die Grundgebühren für öffentliches Laden sind seit 2021 um 462 % gestiegen, und die Branche fordert politische Änderungen – einschließlich der Angleichung der Mehrwertsteuer beim Laden zu Hause –, um das öffentliche Laden erschwinglicher zu machen. Die Regierung überprüft derzeit diese Kosten, um einen ausgewogenen und nachhaltigen Übergang zur Elektromobilität sicherzustellen.

Die Ausweitung der Zuschüsse für Heimladegeräte in Verbindung mit laufenden Investitionen in die öffentliche Infrastruktur signalisiert nachhaltige Bemühungen, die Einführung von Elektrofahrzeugen im Vereinigten Königreich zu beschleunigen. Auch wenn Fortschritte erzielt werden, bleibt die Beseitigung der Erschwinglichkeitslücke beim öffentlichen Laden von entscheidender Bedeutung für eine umfassende Integration von Elektrofahrzeugen.