Gebrauchter Subaru Forester (2013–2018): Ein praktischer Kaufratgeber

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Der Subaru Forester, insbesondere die vierte Generation (2013–2018), zeichnet sich nicht durch dynamisches Flair, sondern durch Zuverlässigkeit, Sicherheit und Geländetauglichkeit aus. Während die Konkurrenz ein abgerundeteres Fahrerlebnis bietet, bleibt der Forester eine gute Wahl für Käufer, die Wert auf Haltbarkeit und Praktikabilität legen. Es handelt sich um ein Nischenprodukt, das während seiner Laufzeit nur 0,1 % des britischen Marktes ausmachte, aber für Kenner ist es ein zuverlässiges, wenn auch etwas unauffälliges Fahrzeug.

Ein Vermächtnis der Härte

Der Ruf von Subaru für robuste Autos begann in den 1970er Jahren mit einem Schwerpunkt auf Allradantrieb und gelegentlichen Leistungsvarianten wie dem turbogeladenen Impreza. Der 1997 eingeführte Forester entwickelte sich schnell zu einem beliebten Modell für diejenigen, die Platz, Haltbarkeit und Traktion bei jedem Wetter brauchten. Der Mk4 Forester baute auf diesem Erbe auf und wurde zum meistverkauften Modell von Subaru in Großbritannien, obwohl er auf den Straßen immer noch ein relativ seltener Anblick ist.

Modelloptionen und Motorauswahl

Der Forester 2013–2018 bot zwei Hauptmotoroptionen: einen 2,0-Liter-Benziner und einen 2,0-Liter-Diesel. Den Benziner gab es in den Varianten mit Saugmotor (148 PS) und Turbolader (237 PS). Die Basis-Benziner und -Diesel waren mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet, während die Benzin- und Turboversionen mit Saugmotor mit der Lineartronic CVT-Automatik von Subaru ausgestattet werden konnten. Es gab auch eine seltene Diesel-CVT-Kombination.

Im Jahr 2015 hat Subaru den Innenraum mit einem Touchscreen-Infotainmentsystem und verbesserten Ausstattungsmaterialien aufgewertet. Im Jahr 2016 folgten weitere Verbesserungen, darunter eine Neukalibrierung der Federung. Der Forester der fünften Generation kam 2019 auf den Markt und ersetzte dieses Modell.

Welchen Förster sollten Sie kaufen?

Unter Berücksichtigung der Betriebskosten ist der Diesel die sinnvollste Wahl. Die Benziner sind laufruhig, die turbogeladene XT-Version ist jedoch mit höheren Kraftstoff- und Versicherungskosten verbunden. Ein Schaltgetriebe ist vorzuziehen; Das CVT ist nicht besonders ansprechend, obwohl Schaltwippen auf Wunsch ein manuelles Erlebnis simulieren können.

Zur Standardausstattung gehören Klimaanlage, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Bluetooth und Dachreling. Höhere Ausstattungsvarianten (XE, XE Premium) bieten zusätzliche Funktionen wie automatische Beleuchtung/Scheibenwischer, elektrisch anklappbare Spiegel, Schiebedach, elektrisch verstellbarer Fahrersitz, Rückfahrkamera und Tempomat. Der Lineartronic XE bietet außerdem 18-Zoll-Räder, Sichtschutzglas, schlüssellosen Zugang und eine elektrische Heckklappe.

Zu berücksichtigende Alternativen

Der Forester konkurriert mit beliebten SUVs wie dem Nissan Qashqai, der ein vielseitiger Allrounder ist, dem aber möglicherweise die legendäre Zuverlässigkeit von Subaru fehlt. Der Ford Kuga bietet ein ansprechenderes Fahrerlebnis, während der Mazda CX-5 sich durch sein elegantes Handling und seinen hochwertigen Innenraum auszeichnet. Der Volkswagen Tiguan und der Audi Q3 bieten benutzerfreundliche Kabinen und starke Motoren, allerdings zu einem höheren Preis. Vergessen Sie nicht den Toyota RAV4 und den Honda CR-V, wobei letzterer auch als Siebensitzer erhältlich ist.

Wichtige Dinge, auf die Sie achten sollten

  • CVT-Getriebe: Forester mit Lineartronic-Getriebe verfügen über Schaltwippen und Bergabfahrhilfe.
  • Stopp-Start-System: Zur Kraftstoffeinsparung nur bei Nicht-Turbo-Benzinversionen verfügbar.
  • EyeSight Safety Suite: Dieses 2017 eingeführte System verbessert die Unfallverhütung.
  • Permanenter Allradantrieb: Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten bietet der Forester einen konsistenten Allradantrieb für überlegene Traktion, aber geringeren Kraftstoffverbrauch.
  • Zustand des Innenraums: Frühe Modelle wirken möglicherweise veraltet; Spätere Aktualisierungen verbesserten Materialien und Design.

Zuverlässigkeit und Betriebskosten

Subaru gewährte eine Garantie von fünf Jahren/100.000 Meilen, was für das Segment überdurchschnittlich ist. Die Wartungsintervalle betragen jährlich oder alle 12.000 Meilen (10.000 beim XT). Das Kühlmittel muss alle 100.000 Meilen erneuert werden, die Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre.

Der Forester war Gegenstand von fünf Rückrufen: gerissene Lufteinlässe (2016), defekte Airbags (2018), Reibung der Hydraulikleitungen (2019), minderwertige Ventilfedern (2019) und ein Problem mit dem Bremslichtschalter (2019).

Trotz dieser Rückrufe ist die Zufriedenheit der Eigentümer hoch. Der Forester schnitt bei Fahrerleistungsumfragen durchweg gut ab, insbesondere in Bezug auf Sicherheit, Fahrqualität und Innenraumkomfort.

Endgültiges Urteil

Der Subaru Forester (2013–2018) ist nicht der aufregendste SUV auf dem Markt, aber er zeichnet sich durch Zuverlässigkeit und Praktikabilität aus. Wenn Sie Wert auf ein robustes, leistungsfähiges Fahrzeug zum richtigen Preis legen, ist der Forester eine Überlegung wert. Vergleichen Sie es unbedingt mit seinen Konkurrenten, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Dieses Modell hält, was es verspricht: ein langlebiger, sicherer und leistungsfähiger SUV, der Sie nicht im Stich lässt.