Land Rover Defender Trophy Edition: Nostalgie auf höchstem Niveau

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Der moderne Land Rover Defender blüht auch sechs Jahre nach seiner Markteinführung weiter, obwohl es an größeren Updates mangelt. Jaguar Land Rover (JLR) scheint mit seinem kommerziellen Erfolg zufrieden zu sein, und kleinere Überarbeitungen – wie die aktualisierten Scheinwerfer des Modells 2026, die neu gestaltete Mittelkonsole und der größere Touchscreen – tragen dazu bei, die Dynamik aufrechtzuerhalten.

Die diesjährige Ausgabe lehnt sich mit der „Trophy Edition“ stark an das Erbe an und ist eine Anspielung auf die legendären Camel Trophy-Rallyes der Vergangenheit. Die ursprüngliche Camel Trophy war ein anstrengender Wettbewerb, der an abgelegenen Orten stattfand und vom Tabakgiganten gesponsert wurde. Die moderne Version verzichtet auf das Branding, behält aber den Geist mit der markanten Sandglow Yellow-Lackierung und verbesserten Innenelementen bei.

Der Haken: Optionen summieren sich schnell.

Während die Basis-Trophy-Edition bei etwa 83.000 £ für einen Plug-in-Hybrid oder 85.000 £ für einen Diesel beginnt, treibt die Ausstattung für den harten Offroad-Einsatz den Preis deutlich über 98.000 £. Wesentliche Offroad-Ausrüstung – wie Leiter, Dachträger, Schnorchel und Schmutzfänger – ist in einem teuren „Trophy Pack“ im Wert von 4.995 £ gebündelt. Fügen Sie weitere 4.500 £ für den Lackschutz hinzu, und plötzlich hat die Nostalgie ihren hohen Preis.

Der Reiz des Defender liegt in seinem robusten Erscheinungsbild, aber die Realität ist, dass viele Besitzer ihn nicht bis an seine Grenzen ausreizen wollen. Luxusausstattungen wie Ledersitze passen nicht zur abenteuerlustigen Ästhetik des Fahrzeugs.

Trotz des Premium-Preises bietet die Defender Trophy Edition auch im Gelände ihre Leistungsfähigkeit. Es sieht gut aus und funktioniert entsprechend.

Die anhaltende Beliebtheit des Defender lässt darauf schließen, dass er die Nische, die der ursprüngliche Serien-Land Rover hinterlassen hat, erfolgreich besetzt hat und wahre Entdeckungsreise gegen bezahlbaren Luxus eingetauscht hat. Dies ist kein Fahrzeug, um die Sahara zu durchqueren, aber es sieht so aus, als ob es das könnte.