Audi hat bedeutende Aktualisierungen im Innenraum seiner Modellreihen A6 e-tron und Q6 e-tron 2027 angekündigt, insbesondere die Wiedereinführung physischer Bedienelemente am Lenkrad. Der Schritt stellt eine Kurskorrektur für die Marke dar, die zuvor in der Kritik stand, zu stark auf Touchscreen-basierte Schnittstellen zu setzen.
Die Rückkehr des taktilen Feedbacks
Das aktualisierte Lenkraddesign umfasst Scrollräder und erinnert an Elemente aus dem Innenraum des Audi Concept C. Dabei geht es zwar um das Feedback des Fahrers hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit, es ist jedoch wichtig zu beachten, dass wichtige Funktionen wie die Klimatisierung immer noch auf der Touchscreen-Bedienung basieren. Diese teilweise Rückbesinnung auf physische Kontrollen legt einen maßvollen Ansatz nahe, der moderne Ästhetik mit praktischer Benutzerfreundlichkeit in Einklang bringt.
Softwareverbesserungen für ein saubereres Erlebnis
Parallel zu den Hardware-Änderungen hat Audi die Software-Schnittstelle beider Modelle überarbeitet. Bei den Updates steht die Klarheit im Vordergrund, mit verbesserter Grafik, verbessertem Kontrast zwischen Symbolen und Hintergründen und weniger Unordnung im Menü. Eine einzigartige Funktion ist die Einbindung eines 3D-Modells des Autos des Besitzers in die Software, das die Lackfarbe und -konfiguration des Fahrzeugs genau wiedergibt. Dieses Detail verbessert die Personalisierung und sorgt gleichzeitig für ein intuitiveres Benutzererlebnis.
Preise und Verfügbarkeit
Der Audi A6 e-tron 2027 wird bei 67.995 US-Dollar für die einmotorige Version mit Heckantrieb beginnen, während das Modell mit zwei Motoren bei 69.995 US-Dollar und der S6 e-tron bei 80.895 US-Dollar beginnt. Der SUV Q6 e-tron startet bei 65.795 US-Dollar, während der SQ6 e-tron ab 74.495 US-Dollar erhältlich sein wird. Sportback-Varianten des Q6 e-tron kosten 69.595 US-Dollar, der SQ6 Sportback beginnt bei 76.895 US-Dollar.
Die Auslieferung der aktualisierten Modelle wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 beginnen.
Die Verlagerung zurück zu physischen Bedienelementen unterstreicht einen breiteren Trend im Automobildesign: die Priorisierung des Fahrererlebnisses gegenüber rein digitalen Schnittstellen. Dies ist nicht nur eine ästhetische Veränderung; Es geht darum, die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern und Ablenkungen zu reduzieren.
